Auf Reise geht auch wieder unser geliebter Freund aus den vergangenen Monaten.
Nach seinem Eintreffen zu Fasching im letzten Jahr, vielen emotionalen Momenten – nicht zuletzt in Bergamo – geht es nun wieder zurück zum Ursprungsort der Reise.
Es soll aber nur ein kurzer Heimaturlaub werden – die Sehnsucht nach dem alten Europa ist einfach ungestillt.

Zur Lebensqualität gehören auch Kurzurlaube, die gerade in der dunklen Winterzeit immer wieder zu aufbauenden Momenten werden. Wie schön, sich diese kleine Freude mit vielen Menschen aus nah und fern zu teilen. Oder wie hieß es bei Roberto Benigni: „La vita è bella“ – das Leben ist schön.

In der Bundeshauptstadt Berlin hat schon im August des vergangenen Jahres eine neue Form des „spontaneous meeting“ für breite Begeisterung gesorgt.
Unter dem Motto „Meet your Representative“ werden impulsive Treffen bei den Volksvertretern in deren Arbeitsumfeld organisiert.
So gab es schon vielbeachtete Treffen im Reichstag und jüngst wird von einem medienbegleiteten „Gathering“ aus dem Kapitol/Washington berichtet.

Nach der flächendeckenden Ausweisung von Tempo- 30-Zonen im Nebenstrassen, wenden nun immer mehr Kommunen Tempo 30 an Hauptverkehrsstraßen an.
Die Gründe sind vielfältig: höhere Verkehrssicherheit, spürbar mehr Lärmschutz, eine bessere Luftreinhaltung – am Ende eine merkliche Verbesserung der  Aufenthaltsqualität.
Dass es durch den gebremsten Verkehr vereinzelt zu Lücken in der Versorgung der Bevölkerung kommt, darf man in der Verbindung einer besseren Lebensqualität gerne in Kauf nehmen.

Kurz nach der ersten Mutation in Großbritannien, meldete sich der Klimaaktivist Covid19  auf Twitter. „Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind die Hater so aktiv wie eh und je – greifen mich, mein Infektionsfähigkeit, mein Aussehen, meine Varianten und meine Besonderheiten an. Sie denken sich jede erdenkliche Lüge und Verschwörungstheorie aus.“
Beleidigungen und Impfandrohungen erhält Covid19 inzwischen täglich.
Nach Meinung führender Medien kommen mehrere Aspekte zusammen, die den Hass gegen Covid19 verstärken.
Die Klimakrise sei ein politisch unglaublich umkämpftes Thema, auf das Gegner und Innen oft mit Fake News reagieren würden, so der Klimaaktivist letze Woche in Winterberg, wo er die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr überwiegend verbracht hat.
Die Recherchegruppe „Die Insider“ veröffentlichte Kommentare aus den Sozialen Medien, die einen Einblick in den bodenlosen Hass bieten, der sich gegen Covid19, den Freunde auch gerne „Corona“ rufen, richtet.
Unter anderem heißt es dort: „Bitte keinen neuen Lockdown!“
Ein anderer Kommentar fragte, wie viel ein Auftragsmord koste.
Als Virus wird man nicht dafür belohnt, wenn man Menschen sagt, es müsse sich etwas ändern. Klimaaktivisten haben schon seit Jahren das Problem, dass ihre Ermahnungen angegriffen und bezweifelt würden.
Aber keiner der bekannten Aktivisten war so unpopulär wie Covid19, was viel mit seiner medialen Präsenz zu tun hat.
Je mehr Covid19 zum Symbol wird, desto mehr wird er auch zur Angriffsfläche.
„Wer sich impfen läßt, mache die gesamte Idee der Klimaverbesserung nieder“, so sein Appell.