Hygienehype

Übertriebene Hygiene, eine nahezu sterile Umgebung, läßt das Immunsystem schwächeln, es ist quasi unterfordert und kann sich nicht ausreichend entwickeln.

Dreck und Schmutz finden sich in unserer hochentwickelten Gesellschaft bestenfalls noch auf dem Land. Im Haushalt wurde sämtlichen Erregern der Krieg erklärt, mit immer aggressiveren Mitteln werden alle Keime im Haus abgetötet.

Gerade in Corona-Zeiten ist zu viel Hygiene ungesund. Damit sich das Immunsystem entwickeln kann, muss es ständig stimuliert werden.

Empfehlenswert ist deshalb der regelmäßige Kontakt zu möglichen Infektionsquellen, zum Beispiel Karnevalssitzungen oder eine Städtetour in die Lombardei.

55 Grad


Zeiten, in denen es keine Zukunftsträume gibt, sind meistens Zeiten der Hysterie- weil das eigene Dasein vermutlich unter unerträglicher Langeweile kaum auszuhalten wäre.

In der Psychiatrie betrachtet man die Hysterie heutzutage nicht mehr als Krankheit, sondern benennt sie als Verhaltensstörung.

Hysterie ist nichts, was ein Patient hat, sondern etwas, was er tut: nämlich dramatisch überreagieren.

Anders verhält es sich da mit einer Virusinfektion, beispielsweise mit dem Corona-Virus. In der Tat eine Krankheit, aber kein Grund zur Hysterie.

Es braucht nur eine kurze Erhitzung von über 55 Grad Celsius und schon sind Viren inaktiv.