Reden statt Grunzen


Alle Sprachen unterliegen einem ständigen Wandel.

Anglizismen, der Verlust des Genitivs, Niedergang des vollständigen Nebensatzes …

Der Sprachwandel vollzog sich in zurückliegenden Zeiten recht langsam und beständig. Die Sprache wurde schon immer an die Bedürfnisse des Sprechenden angepaßt, man war an einer verständlichen Kommunikation interessiert.

Der aktuell offenbar galoppierende Wandel unserer Muttersprache muß nicht per se als „richtig“ oder „falsch“ betitelt werden – die Veränderung der Sprache hat am Ende dazu geführt, dass sich aus den Grunzlauten der Neandertaler eine blumenreiche Sprache entwickelte, die sich unter den Augen der erstaunten Beobachter wieder in ihre ursprüngliche Verfassung zurückbildet. 

Weinsteinin

Im Durchschnitt nutzen wir 16000 Wörter täglich.

Die Sprache ist ein tückisches Terrain.

Der etwas zu sorglose Umgang mit der Muttersprache stößt in letzter Zeit zunehmend auf breite Ablehnung.
Selbst einzelne Wörter erscheinen heute schnell problematisch. Sie werden zu gesellschaftlichen Bewertungen, Absichtserklärungen oder Sexismus.

„Diversity“ ist das Gebot der Stunde und so einigen wir uns hier auf „Weinsteinin“.